ANIKA II
ANIKA II
Projekt ANIKA II (Folgeprojekt)
Kurzbeschreibung
ANIKA II – Aufrüstung der Notrufsäulen-Fernmeldenetzinfrastruktur zur V2I-Kommunikation an Autobahnen
Das Folgeprojekt ANIKA II baute direkt auf den theoretischen und technischen Grundlagen der ersten Phase auf. Der Fokus verschob sich hierbei von der reinen Machbarkeitsprüfung hin zur konkreten technischen Validierung, praktischen Erprobung und Standardisierung der drahtlosen Vernetzung unter realen Bedingungen.
Kernziele & Innovation
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- Technologische Standardisierung: Integration und Erprobung des modernen, dezidierten Nahbereichs-Funkstandards ITS-G5 (WLANp) direkt in der Hardware der Notrufsäulen.
- Echtzeit-Gefahrenwarnung: Validierung von kooperativen intelligenten Transportsystemen (C-ITS). Fahrzeuge senden Sensordaten an die Säule, die Zentrale wertet diese aus und nachfolgende Autos werden in Millisekunden per Displaywarnung vor Stauenden, Baustellen oder Wetterkapriolen geschützt.
- Praxis- und Funktionstests: Durchführung realer Fahrtests zur Absicherung der Funkreichweiten, der Datenqualität und der Systemstabilität bei hohen Geschwindigkeiten.
Projektpartner & Förderung
Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und den Bundesbehörden durchgeführt, um eine spätere Übertragbarkeit auf das gesamte deutsche Autobahnnetz zu prüfen.
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- Konsortium: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Galileo-Testfeld) in enger wissenschaftlicher Begleitung und Kooperation mit der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt).
- Testumgebung: Neben den Autobahnabschnitten diente unter anderem das Galileo-Testfeld Sachsen-Anhalt sowie die Motorsport Arena Oschersleben als kontrollierte Testumgebung für hochdynamische V2I-Szenarien.

